Bekannte Betrugsmaschen in der Schweiz

Vorgetäuschte Autopanne

In der Schweiz treten Trickbetrüger vermehrt als Autofahrer mit einer Panne auf. Sie täuschen Benzinknappheit oder ähnliches vor und fragen nach Bargeld. Als Sicherheit bieten sie Schmuck an, der sich dann später als billiger Modeschmuck herausstellt.

Teppichhändler Trick

Zurzeit behauptet ein Teppichhändler im Raum Zürich bei Verkaufsgesprächen an der Haustür eine “plombierte Geldkassette” mit 5 Mio CHF Inhalt nur dann beim Zoll “auslösen” zu können, wenn ihm kurzzeitig 20’000 CHF ausgeliehen werden.

Er verspricht innert eines Nachmittages die 20’000 CHF zuzüglich einer Entschädigung von 5’000 CHF zurück zu bezahlen.

Dabei handelt es sich um Betrug, der unbedingt der Polizei gemeldet werden sollte.

Betrüger tarnen sich als Microsoft-Mitarbeiter

Offenbar ist es Hackern gelungen, Fehlermeldungen, die von heimischen Computern an Microsoft übertragen werden, abzufangen.

Diese Fehlermeldungen werden als Anlass genommen, um die entsprechenden Computerbesitzer anzurufen. Die Anrufer sprechen Englisch mit Akzent, geben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus (Microsoft Partner oder Windows Service Center) und wollen sich um die Problemlösung des Computers kümmern.

Erhält nun jemand einen solchen Anruf, der sich auf einen tatsächlich aufgetretenen Computerfehler beruft, ist es naheliegend, den Anrufenden als echten Microsoft-Mitarbeiter zu betrachten und seinen Anweisungen zu folgen.

Diese Anweisungen führen jedoch nicht zur Lösung eines Problems, sondern dienen lediglich dazu, eine Software auf ihrem Computer zu installieren, um Bankdaten auszuspähen.

Microsoft ruft Computerbenutzer nie an.

Vorschussbetrug

Sowas erhalten auch Privatdetektive per Email: eine schlecht formulierten Text, in dem von einem mehrstelligen Millionenvermögen berichtet wird, das ausser Landes geschafft werden muss. Sie werden darin aufgefordert, dabei behilflich zu sein und erhalten dafür eine Provision von 5 bis 30 %, was 2 bis 10 Mio in irgendeiner westlichen Währung sein kann.

Um jedoch Ihre “Ehrlichkeit” zu prüfen, werden Sie gebeten, einen Geldbetrag vorab zu überweisen, der natürlich zurückerstattet wird. Begründet wird dies zumeist mit Anwaltsgebühren, Reisespesen, Bestechungsgeldern etc.

Das kann so aussehen:

Vorschussbetrug

Senden Sie kein Geld! Das sehen Sie nie wieder.

Der Zweck dieser Betrügerei, die zumeist aus Nigeria stammt, ist es, genau diese Zahlung von Ihnen zu erhalten und sonst nichts.

Ihre Adresse und Bankverbindung wird dann anschliessend von den Banden für weitere Betrügereien missbraucht.

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